09.06.2021 11:19 Uhr | von Albert Koops

Tennis-Landesmeisterschaften der Damen

Tiziana Schomburg holte sich den Titel. Foto: Florian Petrow

Vom 3.Juni – 6. Juni 2021 wurden die Landesmeisterschaften der Damen in Lüneburg ausgespielt. Im 32er Tennisfeld waren auch vier Damen aus der Tennisregion DEV vertreten. Dabei wurde Josy Daems (TV Sparta 87 Nordhorn) an Position vier gesetzt. Außer Josy hatten auch Leonie Möller (SV Vorwärts Nordhorn), Lisa Daems (TV Sparta 87 Nordhorn) und Henrieke Breer (TC BW Papenburg) für dieses Turnier gemeldet und wurden im Hauptfeld zugelassen.

Bei den Damen lief tatsächlich alles wie geplant: Die besten Vier der Setzliste spielten sich standesgemäß und vor allem ungefährdet in die Halbfinals. Bis dahin gab keine Spielerin des Quartetts mit Shaline Pipa (TV Visbek), Tiziana Schomburg, Pia Kranholdt (beide DTV Hannover) und Josy Daems (TC Sparta 87 Nordhorn) auch nur einen Satz ab.

Und weiter ging es nach Plan: Die beiden Favoritinnen setzten sich auch in den Halbfinals ungefährdet durch: Pipa hielt Kranholdt mit 6:0, 6:4 in Schach, Schomburg ließ gegen die zwei Jahre jüngere Daems beim 6:1, 6.1 ebenfalls nichts anbrennen.

Aber neben Josy spielte auch Leonie Möller, mittlerweile die Nr.149, sich bis ins Viertelfinale vor. In der Runde 1 gewann sie gegen Emily-Bo Meyer vom HTV Hannover mit 6:1, 4:6 und 10:6, im Achtelfinale gegen Xenia Jeromin fiel wiederum erst im Match-Tiebreak die Entscheidung für Leonie mit 3:6, 7:5 und 10:4. Im Viertelfinale musste sie dann gegen die an Nr. 1 gesetzte Shaline-Doreen Pipa und spätere Finalist. Dieses Spiel mit 1:6 und 2:6.

Lisa Daems musste gleich in der ersten Runde gegen die ebenfalls aus der Tennisregion DEV kommende Henrieke Breer spielen. Das Spiel gewann Lisa mit 6:4 und 6:4. Im Achtelfinale verlor Lisa das Spiel erst im Match-Tiebreak gegen Neila Trklja aus Göttingen mit 6:4 1:6 und 5:10. Henrieke, die ihr erstes Spiel verlor, spielte in der Nebenrunde weiter und gewann diese Runde im Finale gegen Kathleen Hogenkamp mit 3:6, 6:3 und 10:4.

Das Finale war eine Neuauflage der Meisterschaften des Winters. Und wieder setzte sich mit der deutlich gereiften Tiziana Schomburg die Nummer zwei der Setzliste durch.  

„Wir hatten hier tolle Titelkämpfe mit einer fantastischen Beteiligung“, bilanzierte TNB-Vizepräsident Mannschafts-/Wettkampfsport, Jörg Kutkowski. Den Hunger der Spieler, wieder auf Turnierniveau agieren zu können, habe man deutlich an den Meldezahlen gemerkt.

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